Unsere Erde die dritte Rätsel ist gelöst

Wenn ihr Hilfe beim Lösen eines Rätsels braucht, dann seid ihr hier richtig.

Unsere Erde die dritte

Beitragvon Itsgallus » Mittwoch 10. September 2008, 17:22

Nun haben wir im vorherigem Rätsel vielleicht schon das Gewicht der Erde bestimmt, aber wird die Erde auch schwerer?


Wenn ihr Euch für eine Lösung entscheiden solltet, dann bitte mit Erklärung warum und wieso! Es braucht auch nicht fachmänisch zu sein. ;)
  Liebe Grüsse von der Nordsee

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum suchen, nur ein Genie überblickt das Chaos.


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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Cujo » Mittwoch 10. September 2008, 17:51

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Nein, die Erde wird nicht schwerer (zumindest nicht in nennenswertem Umfang). Es verläßt ja nichts die Erde, Wasser das verdunstet, kehrt ja wieder als Regen zurück. Die Einschränkung "nicht in nennenswertem Umfang" betrifft z. B. Asteroiden, die bei uns einschlagen. Dadurch nimmt das Gewicht der Erde natürlich zu.
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Sylvi » Mittwoch 10. September 2008, 19:03

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Die Erde wird schwerer, weil die Bevölkerungszahl immer mehr steigt .... :smilingplanet:
 
Man muss von dem Grundsatz ausgehen, dass Wissen und Glauben nicht dazu da sind,
einander aufzuheben, sondern einander zu ergänzen.
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Itsgallus » Mittwoch 10. September 2008, 19:16

Na Sylvi auch am Rätseln,

nein, diese Antwort kann ich nicht als richtig gelten lassen.


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Denn mit der steigenden Bevölkerung hat es nichts zu tun, denn alles was die Kleinen und großen Menschen essen, ist doch schon da, also kann das Gewicht nicht wirklich zunehmen. denn wenn ich ein Haus baue, wird die Erde ja auch nicht schwerer, denn die Steine und was ich da sonst noch für brauche, entnehme ich der Erde an anderer Stelle. Dann könnte ich nur von eine umverteilung des eigntlichen Gewichts reden.
  Liebe Grüsse von der Nordsee

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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon spargeltarzan » Mittwoch 18. August 2010, 04:58

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Die Erde kann in einem geschlossenen System nicht schwerer werden, da alles, was angeblich "neu" gebaut, geschaffen etc wird, schon vorher vorhanden war. Nur in einem anderen Zustand.
Aber sie erhöt durch Meteoriten und Kometenstaub, der von außerhalb "neu" dazu kommt, das Gewicht. Dies ist im Verhältnis aber sehr gering.
(Fand das ganz witzig: Angeblich wird das Gewicht um mehrere Tonnen täglich erhöht. Das klingt im ersten Moment nach ganz schön viel - ist es aber dann doch nicht. Wenn Du dich mit der Erde vergleichen könntest, würdest Du in hundert Jahren nur ein Staubkörnchen an Gewicht zulegen... :D )


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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Rama » Mittwoch 27. Oktober 2010, 01:36

Hallo Leute, :)
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es ist zwar von Gewicht die Rede, aber ich weiß nicht? Ist auch Gewicht gemeint, oder Gravitation.
Es scheint dasselbe zu sein, ist es aber nicht.

Längst ist man im technischen Bereich, insbesondere im alltäglichen Bereich, wieder auf Kg. zurückgekommen.
Also eigentlich Gramm. - Das war aber nicht immer so, - warum?

Seitdem die Amerikaner auf dem Mond geflogen sind, wurde ganz deutlich klar, dass diese Art von Gravitationskräften unterschiedlich sind. Deshalb sprach man seitdem von Kilopond.(Also Pond) Wobei das irdische gleich dem Kg war.
Auch auf der Erde sind die Gravitaionskräfte nich gleich groß, da sie von der Masse der Erde abhängen.
Die Erde hat zwar eine Masse, aber die Wirkung ist unterschiedlich, weil die Erde wenn auch übertrieben, wie eine Mandarine geformt ist. Auch ein Großer Berg macht seine Anziehung zur Erde hin.
Auch Newton hat sich in besonderer Weise mit der Gravitation beschäftigt. Bei Kräften wendet man heute im technischen Bereich gerne die Einheit = N an. Die Erde hat eine Masse von 5,13 x 10^18 kg. Das ist die 10er-Potenzschreibweise, das heißt, das ist eine Zahl mit 18 Nullen.

Früher drehte sich die Erde schneller, auch die Drehgeschwindigkeit spielt eine Rolle.
Was noch alles durch das Weltall fleucht, wissen wir nicht. Da sind amerikanische Experten, "Die Schuhmakers" die sich besonders mit derartigen Gefahren beschäftigen. Ansonsten, denke ich auch wie Spargeltarzan, dass da nich so viel auf uns zukommt. Wissen, tun wir es nicht.

LG
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Friedel » Mittwoch 27. Oktober 2010, 07:42

Hallo.

Die Frage ist sehr unklar gestellt. Wird gefragt, ob die Masse der Erde zunimmt oder ob das Gewicht der Erde zunimmt?

Nimmt das Gewicht der Erde zu?

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Das Gewicht ist eine Kraft, die durch die Gravitation entsteht. Sie wirkt immer zwischen 2 Massen. Wenn man das Gewicht eines Gegenstands auf der Erde angibt, beschreibt man damit normalerweise, wie stark er Gegenstand von der Erde angezogen wird bzw. wie stark er die Erde anzieht. Eine solche Angabe kann man über die Erde aber natürlich nicht machen. Man könnte hier als Bezugsobjekt die Sonne nehmen. In diesem Fall kann man klar sagen, dass die Erde immer mehr Gewicht verliert. Das Gewicht ist hier von der Masse der Erde und der Masse der Sonne abhängig. Die Masse der Erde nimmt allmählich sehr langsam ein wenig zu. (Warum das so ist steht im unteren Spoiler.) Die Masse der Sonne nimmt relativ stark ab.Sie schleudert ständig große Mengen an Sonnenwind ins All. Außerdem strahlt sie große Mengen an Energie ab. Und nach Einsteins berühmter Formel E=m*c² ergibt sich daraus auch ein Massenverlust. Wenn die Sonne relativ stark an Masse verliert und die Erde minimal Masse gewinnt, überwiegt natürlich der Massenverlust der Sonne. Die Kraft, mit der sich die beiden Gestirne anziehen, nimmt also mit der Zeit ab.


Nimmt die Masse der Erde zu?

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Solange nichts die Erde verlässt und auch nichts von außen auf die Erde kommt, bleibt die Masse der Erde gleich. Man muss also untersuchen, ob mehr Masse von außen kommt oder mehr Masse die Erde verlässt. Es gibt hier mehrere Ursachen für Massenänderungen. Die Ursachen, die ich für die wesentlichsten halte, beschreibe ich kurz:

Radioaktiver Zerfall.
Es gibt auf der Erde radioaktive Elemente, die allmählich zerfallen. Dabei wird Energie frei und es verschwindet Masse. Es gibt allerdings recht wenig radioaktib´ve Masse auf der Erde und das meiste davon zerfällt sehr langsam. Ich schätze die Gewichtsabnahme der Erde dadurch auf wenige Kilogramm pro Tag.

Kernfusion
Umgekehrt fusionieren auch kleine Kerne zu größeren. Das passiert in der Natur aber fast nur bei Wasserstoff und auch da nur sehr geringem Maße. Dazu kommt, dass Wasserstoff ausgesprochen leicht ist und daher keinen nennenswerten Anteil an der Masse der Erde hat. Durch Kernfusion dürfte die Erde pro Tag nach meiner Schätzung höchstens um ein paar Gramm zunehmen.

Kosmischer Staub, Meteoriten, Meteore, Sonnenwind
Unsere Atmosphäre ist unser Schutzschild gegen das, was ständig aus dem All auf die Erde prasselt. Fast alles verglüht in der Atmosphäre oder wird auf andere Weise von ihr aufgenommen. Dadurch nimmt die Masse der Erde nach Einschätzungen der Wissenschaft etwa 40 Tonnen pro Jahr, also etwa 110 kg pro Tag zu. Manche Quelle gehen hier auch von mehr als 100 Tonnen pro Tag aus. Allerdings verliert die Erde auch Gas aus der Atmosphäre. Das Resultat sollte deutlich unter 100 Tonnen Zunahme aber mehr als nur ein paar Dutzend Tonnen pro Tag sein.

Sonnenlicht und andere Energien

Die Sonne bestrahlt die Erde mit etwa 0,17 EW (ExaWatt; 10 hoch 18 Watt). Natürlich greift auch hier die allgemeine Relativitätstheorie und so ergibt sich daraus nach E=-*c² eine Masse von etwa 1,88 kg/s. Das sind über 160 t am Tag! Aber daraus ergibt sich keine relevante Massenzunahme, Die Erde strahlt nämlich etwa genau so viel Energie wieder ins All ab. Die Energiebilanz der Erde ist nahezu ausgeglichen. Die so gewonnenen Masse geht also gleich wieder verloren.

Sateliten, Weltraumschrott

Die Menschen schießen jedes Jahr mehrere Tonnen an Raketenendstufen Satelliten und anderem Kram ins All, der dann entweder dort herumtreibt der irgendwann auf die Sonne stürzt oder das Sonnensystem verlässt.

Insgesamt überwiegt hier also klar der Massenzuwachs durch kosmischen Staub u.ä.


P.S.
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Die sonne hat im Gegensatz zur Erde keine ausgeglichene Energiebilanz. Sie strahlt sehr viel Enegrie ab, wird aber nur geringfügig von anderen Sonnen beschienen. Sie gibt etwa 3,5 bis 4 YW (YotaWatt, 10 hoch 24 Watt) ab. Das sind mehr als 4 Millionen Tonnen pro Sekunde! Die Sonne verliert also nicht "nur" durch Sonnenwind an Masse.
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Rama » Mittwoch 27. Oktober 2010, 14:00

Hallo Friedel und alle, :)

ich bin erstaunt und begeistert, wie informativ, deutlich und prägnant, Du Deinen Beitrag geschrieben hast.
In publizistich wissenschaftlichen Berichten, habe ich es noch nie so deutlich gelesen. Das finde ich hervorragend! :super:
LG
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon spargeltarzan » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:48

@friedel
Leider werden wir es wohl nicht mehr heraus bekommen, wie die Frage gemeint war! Aber Du hast ja die Alternativen klasse aufgeschrieben!

Möchtest Du Dich nicht auch an den anderen noch offenen Fragen versuchen? :bindafuer:
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Re: Unsere Erde die dritte

Beitragvon Friedel » Donnerstag 28. Oktober 2010, 19:01

Die ungelösten Rätsel, die ich bisher gefunden habe, sind zum einen Teil Rätsel, die mich nicht interessieren. Ich kann mich z.B. für einen Rebus kaum begeistern. Ein weiterer, großer Teil ist imho völlig unverständlich. Ein Rätsle, in das man erst einen Sinn hineininterpretieren muss ist imho gar keins. Das gilt für sehr viele Rätsel hier. Bei einigen davon wundere ich mich über eingehende Lösungsversuche, bei anderen kommen keine. Wieder andere Rätsel sind längst gelöst, der Fragesteller (und manchmal auch andere) wollen nur noch ein wenig über die Lösung herumlamentieren. Ich habe nichts dagegen, will aber nicht mitmachen. Zur Zeit kenne ich nur ein ungelöstes Rätsel hier, das mich interessiert und das noch nicht gelöst ist. Aber dafür habe ich die Lösung noch nicht fertig und nicht genug Zeit. Aber wenn ich was entsprechendes finde, werde ich natürlich die ungelösten Rätsel versuchen auf zu lösen.
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