Hi,
vor etlichen Jahren hatten wir das Problem, die ganzen geometrischen Größen der beteiligten Flugzeuge beim Flugversuch verfügbar zu haben.
Etwa die Range (Entfernung), RangeRate (Annäherungs/Entfernungs-Geschwindigkeit), Aspect Angel (Line of Sight to Tail of Target, so stehts in der Phantom-Vorschrift), usw.
Auf unser Problem umgemodelt, schlage ich auch ein orthogonales kartesisches Koordinatensystem vor, wie in der Navigation üblich. Nord ist 0°, Ost ist 90° usw.
Und dann betrachten wir das in diskreten Schritten. Genau wie in der Aufgabenstellung. Nach 1 sek ist Rotk. 3 m weiter im N, Wolf 6 m weiter im W. Dann bestimme ich die geometrischen Verhältnisse der neuen Punkte von Rotk. und Wolf, korrigieren den Kurs Wolf (in Nullzeit!) und weiter gehts. Dann kommt die nächste Sekunde. Übrigens: Die erforderliche Querbeschleunigung beim Wolf in der Endphase kann, bei Anwendung dieses Lenkverfahrens, recht groß werden!
Danach, so schlage ich ferner vor, übertrage ich alles auf die Kugel. Man könnte das mit dem Lenkgesetz der Proportionalnavigatiohn koppeln. Und schon wären wir beim Thema einer Diplomarbeit, die in grauer Vorzeit Zeit einem Spezi gestellt wurde, wie ich noch studiert habe. Natürlich mit einem higher sophisticated Algorythmus.
Nun, damals programmierte ich jedenfalls in drei Dimensionen, mit Kurvenflug, nach g-Zahl, Schräglage, Ma-Zach, ... je nach Willkür des Operators. Und das hat schon n paar Stunden

gedauert.
Wenn wir das hier, so mal grob zur Abschätzung machen sollten, dauerts bestimmt auch ein bisserl.
Horridoh, H.-P.