Der andere Winkel zum Satellitenort Rätsel ist gelöst

Alle Rätsel, die ein wenig Nachdenken erfordern.

Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon Rama » Montag 17. Januar 2011, 17:11

Hallo Leute, :) - um ca. 36.000 Km :smilingplanet:

über der Erde bzw. Äquator schwebt der TV-Satellit. Rundherum über der Erde befinden sich TV-Satelliten. Nun stehen diese Art von Satelliten, in einem ganz bestimmten Winkel vom Greenwich-Meridians entfernt, nach Osten oder Westen. Der Astra 19,2° Ost; der Eutelsat 13° Ost; Greenwich-Meridian 0°; Nilesat 7° West; usw. Dort sind sie auch.
Das sich vom Ort aus, wo die Satellitenantenne bzw. Satellitenschüssel steht ein anderer Winkel ergibt ist logisch.
Nur nach der Umrechnung ist der Winkel nicht zu erreichen, wohl aber nach der Ausrichtung. Nur ist dieser ein anderer Winkel.
Jetzt wollte ich es genau wissen. Es lies mir keine Ruhe, ich holte eine großen Bogen Papier in DIN-A2, und eine riesigen Zirkel. Der Zirkel ist eine (wie ein Lineal) als Schiene mit einer Millimeterskala auf der einen Seite die Spitze auf der andern Seite ein Zeichenstift. Um nun noch genauerer Ergebnisse zu haben, projezierte ich die Linie vom Winkel am Kreis auf den Tangens.
Es kamen andere Winkel heraus, als zum Satellitenort. - Aber das ist ganz natürlich, - warum?
Die Schüssel muss in eine andere Richtung gedreht werden, als der Satellit steht.
Meine Experimente liegen inzwischen 20 Jahre zurück.
Dieses Rätsel ist kein Rätsel des Alltags mehr. (Der Fachmann stellt es richtig ein, dann ist das erledigt.) - Nun die Frage:
Warum ist die Antenne(Schüssel) in einem anderen Winkel als zum Satellitenplatz ausgerichtet, und kann trotzem vom Satelliten empfangen?
Ich brauche keine Ausrechnung, es ist nur die Frage nach dem "Warum" -? :smilingplanet:

LG Rama :)
Spoilersperre ist festgelegt - Spoiler sind geöffnet
Start: Montag 17. Januar 2011, 17:11
Ende: Dienstag 18. Januar 2011, 17:11
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Zuletzt geändert von Rama am Montag 17. Januar 2011, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon black » Montag 17. Januar 2011, 17:18

Vll. spielst du auf Folgendes an:

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Die meisten Sat-Schüsseln sind Offset-Schüsseln (LNB nicht im Brennpunkt des Parabolspiegels) dadruch können/müssen sie steiler stehen (=> weniger Probleme mit Schnee und Regen).
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon Rama » Montag 17. Januar 2011, 20:52

black: @rama: :sorry:
Zuletzt geändert von black am Dienstag 18. Januar 2011, 03:31, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Dieser Beitrag ist mir leider zum Opfer gefallen. Hab editiert, statt zitiert. :(
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon black » Dienstag 18. Januar 2011, 03:30

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Vll. meinst du die Brechung der Funkwellen durch die Atmosphäre? Da deren Übergang so fließend ist, kann ich die Größenordnung leider nicht berechnen.
Aber Funker nutzen das bis zu Totalreflexion, um weit über den Horizont hinaus funken zu können. Also sollte der Effekt schon relevant sein.
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon Rama » Dienstag 18. Januar 2011, 04:25

black hat geschrieben:
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Vll. meinst du die Brechung der Funkwellen durch die Atmosphäre? Da deren Übergang so fließend ist, kann ich die Größenordnung leider nicht berechnen. ...


Hallo black, :)

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Nach einer Berechnung habe ich auch nicht gefragt. Denn da jeder Satellit anders abstrahlt, und zu jedem Ort anders einstrahlt, wird es schwierig sein, das zu berechnen. Ob das aber nun die Antwort ist, kann ich jetzt noch nicht sagen. Bei den Sternen ist das nicht so, wie bei den Sattelliten, - mindestens nicht die, die relativ weit voneinander stehen. Oder auch bei dem Licht der Planeten. - Aber ist dort nicht auch eine Veränderung? - Warten wir ab bis morgen.

LG Rama :)
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon Rama » Dienstag 18. Januar 2011, 19:18

black hat geschrieben:
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Vll. meinst du die Brechung der Funkwellen durch die Atmosphäre? Da deren Übergang so fließend ist, kann ich die Größenordnung leider nicht berechnen.
Aber Funker nutzen das bis zu Totalreflexion, um weit über den Horizont hinaus funken zu können. Also sollte der Effekt schon relevant sein.
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Da sie verschieden eintreffen, geht das auch nicht. Es sei denn, es wurde vorher ausgemessen; auch dann bleiben sie immer noch verschieden.

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black hat geschrieben: Vll. meinst du die Brechung der Funkwellen durch die Atmosphäre? ...

Genau, das ist die richtige Antwort!

:glueckwunsch: :respekt: :genau: :gutgemacht: :super: :klatsch: :klatschen: :juchhu: :klatschen: :klatsch: :smilingplanet:
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Re: Der andere Winkel zum Satellitenort

Beitragvon black » Dienstag 18. Januar 2011, 19:25

:freu:

Hast du seinerzeit mal gemessen, wieviel Grad das etwa ausmacht?
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