Hallo Leute,

- um ca. 36.000 Km
über der Erde bzw. Äquator schwebt der TV-Satellit. Rundherum über der Erde befinden sich TV-Satelliten. Nun stehen diese Art von Satelliten, in einem ganz bestimmten Winkel vom Greenwich-Meridians entfernt, nach Osten oder Westen. Der Astra 19,2° Ost; der Eutelsat 13° Ost; Greenwich-Meridian 0°; Nilesat 7° West; usw. Dort sind sie auch.
Das sich vom Ort aus, wo die Satellitenantenne bzw. Satellitenschüssel steht ein anderer Winkel ergibt ist logisch.
Nur nach der Umrechnung ist der Winkel nicht zu erreichen, wohl aber nach der Ausrichtung. Nur ist dieser ein anderer Winkel.
Jetzt wollte ich es genau wissen. Es lies mir keine Ruhe, ich holte eine großen Bogen Papier in DIN-A2, und eine riesigen Zirkel. Der Zirkel ist eine (wie ein Lineal) als Schiene mit einer Millimeterskala auf der einen Seite die Spitze auf der andern Seite ein Zeichenstift. Um nun noch genauerer Ergebnisse zu haben, projezierte ich die Linie vom Winkel am Kreis auf den Tangens.
Es kamen andere Winkel heraus, als zum Satellitenort. - Aber das ist ganz natürlich, -
warum?Die Schüssel muss in eine andere Richtung gedreht werden, als der Satellit steht.
Meine Experimente liegen inzwischen 20 Jahre zurück.
Dieses Rätsel ist kein Rätsel des Alltags mehr. (Der Fachmann stellt es richtig ein, dann ist das erledigt.) - Nun die Frage:
Warum ist die Antenne(Schüssel) in einem anderen Winkel als zum Satellitenplatz ausgerichtet, und kann trotzem vom Satelliten empfangen? Ich brauche keine Ausrechnung, es ist nur die Frage nach dem "Warum" -?

LG Rama
Zuletzt geändert von Rama am Montag 17. Januar 2011, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.